Duschseife mit Kokosmilch. Ich liebe cremigen Schaum und als ich sah, dass die Koksomilch im Schrank nicht mehr lange haltbar ist, war natürlich sofort klar, dass die Kokosmilch nicht im Essen landen wird. Die Lauge habe ich vorher im Verhältnis 1:1,1 mit Wasser angerührt. Bei meiner letzten Kokosmilch-Seife Coco Chantal hatte ich schon das Problem mit extrem schnell andickendem SL, was aber definitiv nicht an der Kokosmilch lag. Diesmal ist der SL sooo schnell angedickt, dass er schon beim „Gießen“ in die Einzelformen gegelt hat. Ob es an der Kokosmilch oder dem Kokos-Duftöl lag (jaaaa, ausnahmsweise mal kein ätherisches Öl), weiß ich nicht. Die Formen sind direkt nach dem Sieden erst mal für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank gewandert, bis sich der SL im wahrsten Sinne des Wortes abreagiert hatte. Die Seifenstücke haben sich auch noch ein paar Wochen später außen sehr ölig angefühlt, zumindest die, die beim Sieden so extrem heiß wurden und das Öl ausgeschwitzt haben, also die großen in den Milkay Way Formen. Die kleineren Stücke wurden nicht ganz so heiß und haben sich danach nicht ölig, sondern sehr angenehm angefühlt. Irgendwann ist das überschüssige Öl wieder eingezogen und die Seifen fühlen sich zumindest etwas besser an (wenn auch immer noch nicht schön). Vielleicht hätte ich auch einfach ein bisschen mehr NaOH verwenden sollen, da durch die Kokosmilch natürlich einiges an Extra-Fett eingetragen wurde. Ägerlich ist auch, dass ich eigentlich eine weiße Seife wollte und daher nur helle Öle verwendet habe. Durch die heiße Gelphase hat die Seife natürlich einen leichten Gelbstich bekommen. Den Duft finde ich etwas zu schwach und werde ihn beim nächsten Mal höher dosieren.
| Rezept Cocossal |
| 25 % Kokosöl |
| 25 % Macadamianussöl |
| 20 % Sonnenblumenöl |
| 15 % Sheabutter |
| 10 % Erdnussöl |
| 5 % Rizinusöl |
| 33 % Kokosmilch, H2O |
| 3 % Kokos-Duftöl |

